Keine andere Stadt in Deutschland hat von der Europäischen Kolonialexpansion so stark profitiert wie Hamburg, das »Tor zur Welt«. Hamburger Kaufleute und Reedereien verdienten viel Geld mit Sklaven, Palmöl, Schnaps und Baumwolle. Die Spuren aus der Zeit des Überseehandels und der Kolonialmetropole sind noch heute zwischen City und Hafenrand zu finden: Die Börse, Kontorhäuser, Kirchen und Denkmäler erzählen Geschichten von eurozentristischen Weltbildern, von Schnapsexporten nach Afrika, von „Deutschen Kamerunbananen“ und vom Kolonialkrieg gegen die Herero und Nama in „Deutsch-Südwestafrika“. Der Rundgang zeigt auch, wie unreflektiert Hamburg mit seiner Kolonialvergangenheit umgeht.
Treffpunkt vor dem Haupteingang des
Hamburger Rathauses
Der Rundgang dauert 2 Stunden
Buchung für Gruppen unter 040/3589386 oder mina.ringel@ewnw.de
Preis pro Person: 7 €/ermäßigt 5 € mindestens 80 €
Die nächsten Rundgänge finden Sie unter Termine
Alte rote Backsteinbauten und neue spiegelglatte Fassaden stehen sich in der HafenCity gegenüber. Die Prestigebauten zeugen von Handel, Ausbeutung und Wohlstand in der Vergangenheit wie auch in der Gegenwart. Wo früher Waren aus Übersee gelagert und deutsche Kolonialtruppen entsandt wurden, entsteht die HafenCity - Hamburgs jüngster Stadtteil. Wie wird diese Vergangenheit heute in die Stadtentwicklung eingebunden? Entsteht zwischen Speicherstadt, Kreuzfahrtterminal und Elbphilharmonie ein moderner Stadtteil mit Identitäten von vorgestern?
Treffpunkt an der
U-Bahnstation Meßberg
Der Rundgang dauert 2 Stunden
Buchung für Gruppen unter 040/3589386 oder mina.ringel@ewnw.de
Preis pro Person: 7 €/ermäßigt 5 € mindestens 80 €
Die nächsten Rundgänge finden Sie unter Termine